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Island 2012
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ETHOffline
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BeitragVerfasst am : Mi, 28. März 2012, 17:45    Titel: Island 2012 Antworten mit Zitat

Liebe Freunde des losen Schotters,

wir, meine Frau (XRV750 Africa Twin) und ich (990 Adventure), planen einen Motorradurlaub in Island. Die Fähre ist schon gebucht. Reisezeit: Ende August bis Anfang September. Fahrkönnen: jahrzehntelang Motorrad, grundsätzlich geübt im Offroad-Fahren mit Reiseenduros aber sicher keine ausgebufften Profis oder Cross-Fahrer. In den Alpen fährt man mal 30km, maximal 60km offroad, dort sind es 300km. Mit der Reichweite der Adventure ist das wohl nicht sicher zu bewerkstelligen.

Natürlich träumt man davon, einmal diagonal vom Nordosten in den Südwesten über die Insel zu fahren. Im Wohnzimmer liegt eine Topokarte. Im Hinterland gibt es kleine dünn und braun eingezeichnete Wege (F-Roads, z.B. F910 und F26). Brücken gibt es da natürlich nicht. Da kommen schnell einmal mehrere 100km offroad zusammen.

Erste Frage: Übernehmen wir uns da?

Das kann man natürlich nicht allgemein beantworten, da vieles am eigenen Können liegt.

Was uns fehlt, sind jedoch verläßliche Informationen. Wie schwierig ist eine solche Passage z.B. im Vergleich mit einer Denzel SG4 Strecke? Gibt es auf diesen F-Roads (z.B. F910 und F26) irgendwelche Infrastruktur (Schutzhütten, Tankstellen, etc.) oder gibt es dort einfach gar nichts, was man nicht selbst mitgebracht hat?

Reist man besser mit Zelt, Schlafsack und großen Gepäck, um auf alles vorbereitet zu sein oder besser mit minimaler Ausrüstung, um leichter durchs Gelände und durch Furten zu kommen?

Wer hat Tipps für Zusatztanks für die 990 Adventure? Braucht man diese?

Über Tipps, insbesondere Erfahrungen aus erster Hand sowie gute Literatur danke ich Euch im Voraus!
Herzliche Grüße
Thomas

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... und immer eine Hand breit Schotter unter der Kiste!


Blog: Friedberts Motorradtouren
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BinifadaOffline
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BeitragVerfasst am : Mi, 28. März 2012, 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ETH,

quer durch ist grundsätzlich kein Problem. Kanister sind in jedem Falle notwendig.
Es gibt eine Islandkarte auf der die Tankstellen und Übernachtungsmöglichkeiten eingezeichnet sind - besorg dir diese Karte.
Eigenes Zelt und etwas Verpflegung macht natürlich unabhängig und bringt Sicherheit.
Selbst in der Hauptreisezeit kann es, je nach Strecke, schonmal einen Tag dauern, bis jemand auftaucht!
Je nach Routenwahl bedenke dass ihr jede Menge Furten queren müßt und gegebenenfalls auch Sandpassagen fahren müßt.
Mit LC8 und Affentwin kein besonderes Vernügen. Vor allem wenn die Übung fehlt.

Gruß Bini

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BeetleOffline
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BeitragVerfasst am : Do, 29. März 2012, 7:44    Titel: Antworten mit Zitat

So wie Bini es sagt - 2x5Ltr. Kanister sind Pflicht und meiner Meinung nach auch Zelt und Verpflegung. Falls mal etwas sein sollte.
Beruhigend ist auf Island die Tatsache, das man eigentlich überall Handy-Empfang hat.
Wenn einem die Offroad Erfahrung fehlt, würde ich Dir(Euch) raten, vorher Kurse zu belegen bzw. zu üben. Speziell Sand fahren kann für Island von Vorteil sein ;-).

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BeitragVerfasst am : Do, 29. März 2012, 12:34    Titel: Re: Island 2012 Antworten mit Zitat

ETH @ Mi, 28. März 2012, 17:45 hat folgendes geschrieben:


Erste Frage: Übernehmen wir uns da?

Wie schwierig ist eine solche Passage z.B. im Vergleich mit einer Denzel SG4 Strecke?



Ich war noch nicht in Island, kann aber Denzel SG 4 einschätzen, kenne Ollo und Bini sowie deren Fahrkönnen und Island-Berichte.

Mein Ergebnis: Islanddurchquerung ist mindestens SG 5+ !

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Gruß
to.we
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BeitragVerfasst am : Do, 29. März 2012, 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Binifada @ Mi, 28. März 2012, 19:26 hat folgendes geschrieben:
Hallo ETH,

quer durch ist grundsätzlich kein Problem. Kanister sind in jedem Falle notwendig.
Es gibt eine Islandkarte auf der die Tankstellen und Übernachtungsmöglichkeiten eingezeichnet sind - besorg dir diese Karte.
Eigenes Zelt und etwas Verpflegung macht natürlich unabhängig und bringt Sicherheit.
Selbst in der Hauptreisezeit kann es, je nach Strecke, schonmal einen Tag dauern, bis jemand auftaucht!
Je nach Routenwahl bedenke dass ihr jede Menge Furten queren müßt und gegebenenfalls auch Sandpassagen fahren müßt.
Mit LC8 und Affentwin kein besonderes Vernügen. Vor allem wenn die Übung fehlt.

Gruß Bini


90% Zustimm nicken
Nur das mit den Sandpassagen (F902, F903 wub ) fand ich saugeil, obwohl ich fahrtechnisch nicht der Superstar bin.

Nimm alles mit was du brauchst, aber nicht ein Stück zuviel oder doppelt, das ist die KUNST in Island.
Windfestes Zelt, Isomatte und Schlafsack bis min. -10°C ist Pflicht, Essen und trinken für 2 Tage auch, ebenso wie warme Klamotten. Kontaktiere mal Igor, er hatte eine super Packliste.
Wenn du anspruchsvolle Strecken fährst geht der Verbrauch auf 10L/100km, also für quer durch (F88, F910) sind >300km zu überbrücken, da bauchst 10L mit.

Zwischen den Schutzhütten gibt es nix, wirklich gar nix. Einige Schutzhütten entpuppten sich dann als sehr klein, bzw. Toilettenhäuschen Mr. Green


Gruß
Harry

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jo.giOffline
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BeitragVerfasst am : Do, 29. März 2012, 23:28    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Thomas

Wie lang wollt ihr im Land bleiben? Da es ja einen Rückfahr-Termin am Hafen gibt und man nicht unbedingt die gleiche Strecke zurückfahren möchte ergibt sich meistens eine „Rundfahrt“.

Wenn dann auch noch einige der touristischen Sehenswürdigkeiten angefahren werden sollen kann das in zwei Wochen schon anstrengend sein, selbst wenn man auf der Ringstraße bleibt. Drei Wochen sind besser.

Ende Aug./ Anfang Sep. ist schon ziemlich spät in der Saison und die Tage werden kürzer. Beim Wetter müßt ihr mit ALLEM rechnen (, ich hab schon einen ganzen Tag an einer Tankstelle verbringen dürfen, die Polizei hat uns wegen eines Sturmes nicht weiterfahren lassen da bereits Motoräder und Wohnmobile von der Straße gefegt wurden).

Hotels oder Gasthäuser sind außerhalb der paar Städte selten und die Suche danach macht bei Dunkelheit und Regen keinen Spaß. Wenn die Übernachtungen nicht vorgebucht sind?? ist Campingausrüstung eigentlich Pflicht. Zeltplätze gibt es überall (die Größeren haben auch manchmal Hütten, sehr empfehlenswert zum Auftauen und Trockenlegen). Der leichte Sommerschlafsack darf aber zu Hause bleiben, der Dicke muß mit.

„Rundfahrt“, Kleidung für JEDES Wetter, Campingausrüstung… gibt vielleicht einen Hinweis auf das mitzunehmende Gepäck.

Tankstellen gibt es im Küstenbereich genügend, sie haben häufig einen angeschlossenen kleinen Supermarkt und eine Burger-Bratstube. Verhungern wird man also nicht (Probiert mal Skyr, eine Art Quark in verschiedenen Geschmacksrichtungen). Die kleineren Tankstellen sind oft mit nur mit Automaten ausgestattet und haben kein Personal, denkt auf jeden Fall daran eine Kreditkarte mit PIN (wichtig) mitzunehmen.
Ebenfalls an Tankstellen gibt auch aktuelle Landkarten.

Das Hochland (Landesinnere) ist praktisch unbewohnt und wie im Beitrag weiter oben gesagt gibt es dort keine Infrastruktur.

Bei den F-Roads gilt, soweit ich weiß, je kleiner und „ungepflegter“ desto dreistelliger. Die F910 kenne ich persönlich nicht, sie soll sehr sandig sein und da falle ich immer um. Mir hat der Anfang, von Norden zur Askia, schon gereicht. Dorthin (Askia) und zurück hat mit dem Tankinhalt bei mir gerade so geklappt. Die F26 (Sprengisandur) habe ich als eher langweilig in Erinnerung (ist aber schon 12 Jahre her und ich war gesundheitlich angeschlagen). Furten sind erst einmal respekteinflößend, wir haben die ersten Male immer auf ein Auto gewartet um zu sehen wie tief das Wasser ist. Man gewöhnt sich aber dran und wird mutiger. (Gore-Tex Strümpfe sind übrigens eine tolle Erfindung)

„Offroad-Fahren“ im Wortsinne ist in Island eher nicht angesagt, die Vegetation braucht Jahre um sich davon zu erholen. Aber keine Angst, viele der nicht asphaltierten Straßen sind für Nicht-Profis schon nah dran an „Offroad“.

Mein Tip für den ersten Island-Aufenthalt wenn Offroad-Fahren nicht an oberster Stelle der Urlaubs-Wunschliste steht: Auf der Ringstraße 1 ohne große Planung die Insel umrunden, Land/Landschaft genießen und nach Lust und Laune Abstecher ins Landesinnere machen. Wetter und immer neue Eindrücke bringen eine exakte Reiseplanung sowieso durcheinander.
Wenn euch das Land gefällt kommt ihr eh wieder. Und dann wisst ihr genau wodrauf ihr euch einlasst.

Hier noch zwei Links:
http://www3.vegag.is/faerd/island1e.html
http://en.vedur.is/weather/forecasts/areas/


Jörg (der neidisch ist und auch wieder hin will)
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BeitragVerfasst am : Fr, 30. März 2012, 23:57    Titel: Antworten mit Zitat

Bei der Kreditkarte aufpassen, es gibt welche mit 6 statt 4stelligen Pin (hatten Schweizer die wir trafen), damit bekommst du keinen Sprit an unbemannten Tanken.

Hier noch Fotos von der besten Schutzhütte der Insel Laughing



IMG_2074.JPG
 Beschreibung:
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IMG_2074.JPG



IMG_2073.JPG
 Beschreibung:
Und sonst war da wirklich nix
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IMG_2073.JPG



IMG_2070.JPG
 Beschreibung:
Aber nich verschlossen :)
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IMG_2070.JPG



2011-06-23 17-15-59IMGP0456.JPG
 Beschreibung:
Sowas ist auch als Schutzhütte eingezeichnet
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2011-06-23 17-15-59IMGP0456.JPG



2011-06-30 16-24-16 IMG_7394.JPG
 Beschreibung:
Und auch bei der Großen war niemand daheim
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2011-06-30 16-24-16 IMG_7394.JPG



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BeitragVerfasst am : Sa, 31. März 2012, 11:39    Titel: Antworten mit Zitat

EasyRider @ Fr, 30. März 2012, 23:57 hat folgendes geschrieben:
Bei der Kreditkarte aufpassen, es gibt welche mit 6 statt 4stelligen Pin (hatten Schweizer die wir trafen), damit bekommst du keinen Sprit an unbemannten Tanken.

Danke für den Tipp, ein Schweizer

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Peter

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nordicbikerOffline
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die 990 ist weg, dafür jetzt ne 690 E R
 →  13.000 km
BMW R1200R
 →  29.000 km

BeitragVerfasst am : So, 1. Apr 2012, 4:07    Titel: Antworten mit Zitat

jo.gi @ Do, 29. März 2012, 23:28 hat folgendes geschrieben:
Moin Thomas



Ende Aug./ Anfang Sep. ist schon ziemlich spät in der Saison und die Tage werden kürzer. Beim Wetter müßt ihr mit ALLEM rechnen...

Hotels oder Gasthäuser sind außerhalb der paar Städte selten und die Suche danach macht bei Dunkelheit und Regen keinen Spaß. Der leichte Sommerschlafsack darf aber zu Hause bleiben, der Dicke muß mit.

„Rundfahrt“, Kleidung für JEDES Wetter, Campingausrüstung… gibt vielleicht einen Hinweis auf das mitzunehmende Gepäck.

T


Und "jedes" Wetter heist, dass ihr im August und erst erst recht im September auch mit Nachtfrost und Schneefall rechnen müsst! Als ich 1992 mit dem Fahrrad dort war, hatte ich an einem der letzten Morgende (ich war damals sieben Wochen unterwegs! Rolling Eyes ) Eis auf meiner Wasserflasche, das war im August! Und auch im Juli Schneefall im Nordosten! Aber auch einmal ein kurzers Nordlicht!

Mittlerweile haben die Isländer ihre touristische Infrastruktur zwar ausgebaut, aber Mitte August ist die Hauptsaison (und wohl auch die Schulferien) zu Ende und damit fahren dann auf vielen Strecken statt zwei oder drei Busse täglich nur noch einer, falls überhaupt. D.h. auch Hilfe ist im Ernstfall seltener! Und die Schulen, die im Sommer Schlafsackunterkünfte anbieten, sind dann wieder im Betrieb und nicht mehr zum Übernachten zugänglich.

Island ist einfach fantastisch, war bisher fünfmal dort (2x Fahrrad, 1x Wandern und 2x von der Arbeit aus) aber Motorradfahren fehlt mir noch. Werd aber schon grünlich im Gesicht, wenn ich nur an die drei Tage Fährüberfahrt d e n k e...! Sad

Ich hab damals 1992 immer etwas neidisch auf die Motorradfahrer geschielt, das war lange bevor ich den Führerschein hatte. Allerdings meinte dann mal einer zu mir, dass Fahrradfahren doch viel besser wäre als Motorrad, denn während er ständig friert würde ich mich ja warm arbeiten. Ist was dran, das Wetter ist für beide gleich besch..., aber wenn man still sitzt beginnt man zu frieren, während der ständige Wind beim Fahrradfahrer eher zu Schweissausbrüchen führt. Auch Furten wäre mit dem Rad viel einfacher, man kann ja das Rad durchschieben oder tragen - mit dem Motorrad muss man Fahren und das wird aber 30cm gefährlich wenn man in der trüben Suppe (Gletscherflüsse sind trübe grau/braun mit Null cm Sichttiefe!) nicht sieht, ob da ein Stein liegt.

Mit anderen Worten: Motorradfahren ist die z w e i t schlechteste Art, durch Island zu reisen.

Ich fragte dann, was denn seiner Meinung nach die schlechteste wäre?

"Auf den Händen gehen!" war die Antwort! Very Happy Very Happy Very Happy
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KTMBertOffline
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BeitragVerfasst am : So, 1. Apr 2012, 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Thomas,

also meine Madame und ich sind zusammen auf einer XT 660 Z Tenere mit vollem Kampfgepäck für 5 Wochen nach Island gefahren. Very Happy
Wir haben sehr viele Erfahrungen und Infos erhalten, aber die wichtigste die ich euch sagen und raten würde sind, Watstiefel aus dem Angelshop! Exclamation
Es gibt nichts schöneres als einem armen, ausgemergeltem Mountainbike- Fahrer sein Gebäck oder ähnliches durch den Fluss zu tragen, oder im Fluss stehend Fotos vom eigenem Motorrad machen zu können, oder selbst eine Bergung oder Reparatur im Fluss ist mit Watstiefeln einfach und schön.
Wir haben andere Motorradfahrer getroffen welche im Fluss mit Lederklamotten umgefallen sind, viel Spass, danach kann man um seinen Trauschein bangen! wub
Alles weitere gern per PN.

grüße
KTMBert

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BeitragVerfasst am : Mo, 2. Apr 2012, 8:18    Titel: Antworten mit Zitat

KTMBert @ So, 1. Apr 2012, 19:45 hat folgendes geschrieben:


... Watstiefel aus dem Angelshop! Exclamation ...


Zum Angeln oder laufen - o.k.

Zum durchfahren - niemals!

Ich sag auch warum: Solltest Du mit Wathosen auf dem Motorrad einen Abgang machen,
läuft dir die Hose in kürzester Zeit voll.
Du kommst ohne Hilfe nicht aus der Brühe. Und wenn der Wasserstand hoch ist, wirst du absaufen.

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BeitragVerfasst am : Mo, 2. Apr 2012, 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

gut, bin ich eben nach einem Umfaller genau so nass wie du mit deinen üblichen Motorradklamotten!
Aber von absaufen wegen Watstiefeln welche bis zum Schritt gehen würde ich absehen, wenn jemand so wenig Kraft und Haltung besitzt der sollte nicht Motorrad fahren.
Auserdem wird niemand im Fluss umfallen, wer ihn vorab durchwatet hat!

Wie auch immer meine 5 Wochen und 8000km Islanderfahrung hat mir und meiner Frau gezeigt, nur noch mit Watstiefel.

Grüße
KTMBert

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BeitragVerfasst am : Mo, 2. Apr 2012, 20:10    Titel: Antworten mit Zitat

@KTMBert

Wir reden offensichtlich aneinander vorbei. Du redest von Watstiefel,
ich von Wathosen.

http://www.berufsbekleidung-fricke.de/wathosen-see ....... -s5-ausfuehrung.html

http://www.berufsbekleidung-fricke.de/wathosen-see ....... c-seestiefel-s5.html

Wie auch immer, wer ohne nasse Füße durchs Hochland kommt kann womöglich fliegen ;-)

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BeitragVerfasst am : Mo, 2. Apr 2012, 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Die Idee mit WatHOSEN fand ich bei der ersten Tour in der Theorie auch noch gut. Die praktische Umsetzung fand dann aber gar nicht erst statt.
Der Schritt der Hosen war so tief das man mit den Füssen gerade bis zu den Rasten kam, der Boden aber war unerreichbar.

Was mir noch einfiel. Wir haben bei technischen Problemchen sehr gute Erfahrungen mit den Läden von „N1“ gemacht. Das ist eine Kette (vielleicht vergleichbar mit ATU o.ä.) die neben einem Tankstellennetz auch Shops, teilweise mit angegliederter Werkstatt, über die ganze Insel verteilt unterhält. Die haben Alles: Angeln, elektrische Winden, Limonade, Radlager (die auch gerne mal eben neben der Ladentheke eingebaut werden Smile ) usw.. Wir haben z. B. Reifen irgendwo auf der Tour für Reykjavík reserviert und als wir dann dort waren montieren lassen. Hat prima geklappt.
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BeitragVerfasst am : Mo, 2. Apr 2012, 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

das war unsere rettung ...


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..und wir haben alles aufgefuttert
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dem Schradt alles gute zum Burzeltag und das er uns noch mehr als weitere 5000 Tage hier administriert und pflegt
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