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ABS entfernen
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SunyoOffline
Fahrschüler
Anmeldungsdatum: 25.08.2009
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BeitragVerfasst am : Mo, 19. Okt 2009, 20:23    Titel: ABS entfernen Antworten mit Zitat

Hallo,

hat jemand Erfahrung wenn man ABS ausbauen will und auf direkte Stahlflexleitungen umbaut. Also ABS permanent aus der Kati rauswerfen und Gewicht sparen. Minderverkaufswert nehm ich hin um einen präzisen Druckpunkt zu haben.
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StealthOffline
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BeitragVerfasst am : Mo, 19. Okt 2009, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Endlich mal ein normaler Mensch hier
Da gibts nix zu beachten normale Leitungen rein und fertig, das einzige Problem dürfte die Betriebserlaubnis sein.

MfG
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SunyoOffline
Fahrschüler
Anmeldungsdatum: 25.08.2009
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BeitragVerfasst am : Mo, 19. Okt 2009, 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

gibts keine Warnlampe in den Armaturen die dann angeht?
Passen die Kolbendurchmesser? Also damit meine ich, ob die Hydraulische Übersetzung stimmt, wenn kein ABS-Hydraulikgerät dazwischen ist.

----Hat es schon jemand ausprobiert?---

Es sollte so exakt und feinfühlig bremsen, wie die "alten" Kisten ohne ABS und nach Möglichkeit nicht dazu führen seinen Versicherungsschutz zu verlieren.
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franky01Offline
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BeitragVerfasst am : Mo, 19. Okt 2009, 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke schon, daß man die auf die normale Bremse (wie die S) umbauen kann,
aber die Betriebserlaubnis geht auf alle Fälle flöten - wenns einer merkt.
Machst Du außerdem die Federwegsverlängerung besteht vielleicht die Möglichkeit, die Maschine offiziell als "S" umschreiben zu lassen.
Das solltest Du vorher abklären.

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SunyoOffline
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BeitragVerfasst am : Mo, 19. Okt 2009, 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke mit einer Einzelabnahme beim Tüv sollte es kein Problem sein.
Falls so etwas schon jemand gemacht hat, oder KTM eine Möglichkeit vorgehalten hat, ist es natürlich einfacher und billiger.

Drum die Frage: Hat jemand das schon gemacht? Gibt es einen Umrüstsatz?
Gibts ne ABE? Hat jemand schon ne Einzelabnahme beim Tüv gemacht?

(Man muss nicht immer der erste sein)
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HotFireOffline
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BeitragVerfasst am : Di, 20. Okt 2009, 9:04    Titel: Antworten mit Zitat

Sunyo @ Mo, 19. Okt 2009, 22:06 hat folgendes geschrieben:
Ich denke mit einer Einzelabnahme beim Tüv sollte es kein Problem sein.



Kannst Du Dir sparen !

Bei KTM Anrufen und eine Unbedenklichkeit ausfertigen lassen in der ALLE ANGABEN ZUM RÜCKBAU UND ZU DEN VERWENDETEN KOMPONENTEN AUFTAUCHEN: z.B. Kolbengröße usw.

Die benötigten Leitungen kannst Du Dir ja nach Geschmack bei KTM bestellen oder anfertigen lassen (Spiegler usw).

Nach dem Umbau zum TÜV (50-60 €) nur Vorführen (keine Einzelabnahme) und mit dem Schein "Berichtigung der Fahrzeugpapiere" zum Straßenverkehrsamt und Eintragen lassen - fast Fertig ! Das kann dann Sinngemäß im Schein stehen: Wegfall ABS, Bremsleitungen Spiegler bla bla bla

Da es das Model mit und ohne ABS gibt, stellt das nur ein geringes Problem dar (oder keines).

Je nach dem ob Dir Deine Versicherung einen "ABS Rabatt" eingerichtet hat, noch kurze ne Info geben, dass Du nicht mehr über ABS verfügst.



EDIT: das größte Problem war, dass KTM in die Hufe kommt !

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TurbodieselOffline
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BeitragVerfasst am : Di, 20. Okt 2009, 9:29    Titel: Antworten mit Zitat

Geh doch erst einmal zu einem TÜV-Mitarbeiter Deines Vertrauens und erklär ihm was Du ggf. vor hast. Bin damit bisher immer gut gefahren. Ich denke, wenn Du ihm erklärst, dass Du auf die originale Bremsanlage der S oder N vor 2006 umrüsten möchtest, die Sache vereinfacht und beschleunigt wird. Es ikommt immer darauf an wie man so eine Sache angeht und vorallem wie man beim TÜV o.ä. argumentiert. M.E. kannst Du das mit KTM vergessen. Die werden dazu nichts sagen, ausser nicht möglich bla, bla....
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BeitragVerfasst am : Di, 20. Okt 2009, 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

Warum schaltest du das ABS nicht einfach dauerhaft aus, wenn´s dich stört. An dem bischen Gewicht kann´s doch wohl nicht liegen und der Druckpunkt ist bei ausgeschaltetem ABS völlig okay.
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BeitragVerfasst am : Di, 20. Okt 2009, 13:14    Titel: Antworten mit Zitat

road-runner @ Di, 20. Okt 2009, 13:30 hat folgendes geschrieben:
Warum schaltest du das ABS nicht einfach dauerhaft aus, wenn´s dich stört. An dem bischen Gewicht kann´s doch wohl nicht liegen und der Druckpunkt ist bei ausgeschaltetem ABS völlig okay.

die Leitungslänge bleibt doch gleich... gruebel
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hnsptrOffline
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BeitragVerfasst am : Di, 20. Okt 2009, 15:49    Titel: Antworten mit Zitat

ich kann mir vorstellen, das es bestimmt einige gibt, die gerne mit dir tauschen. Mr. Green
biete doch deinen hobel einfach mal hier an,.
ich kenn das abs nur von der bmw.
also auf der straße würd ich nicht mehr tauschen wollen-
gerade jetzt im herbst.
aber ich hab ja keines heul
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rephoOffline
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BeitragVerfasst am : Di, 20. Okt 2009, 22:41    Titel: Anleitung auf Englisch Antworten mit Zitat

Hallo Sunyo,

um mal wieder auf die Technik zurück zu kommen.
Hier gibt es eine Anleitung zum Stillegen des ABS:

ADVrider Forum

Gruß, Peter
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SunyoOffline
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BeitragVerfasst am : Mi, 21. Okt 2009, 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo und vielen Dank,

das ist genau die Info die ich gesucht habe.
Endlich mal was konkretes. Genau beschrieben und bebildert.
Spart zudem ca. gute 3kg und schafft Staufach unter der Sitzbank.

PS:
(Ich bin kein gegner von ABS. Im Auto ist die Technik wirklich ausgereift und super. Den Unterschied hab ich in einem Fahretraining mit abschaltbarem ABS im direkten Vergleich testen können.
In ein paar Jahren denke ich, ist die ABS-Entwicklung soweit, dass man mit nem Motorrad mit ABS viel besser dran ist, ob auf der Straße, im Gelände, oder in Schräglage!!!!. Momentan ist das ABS bei der Kati sagen wir mal zumindest umstritten.
Für die, die es eliminieren wollen ist die Anleitung perfekt. Nochmal ein großes Dankeschön für den Link.
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ZweitmotorradOffline
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BeitragVerfasst am : Do, 6. Jun 2013, 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube hier passt es am besten dazu, auch wenn die Motivation das zu Schreiben gerade woanders herkam.

Vergleich ABS in S/R und in N:

Was bezüglich Überschlag entscheidet ist das Vorwärtsdrehmoment, das durch die Verzögerungskraft entseht (Verzögerungskraft mal Vertikaler Abstand d. Schwerpunkts zum Aufstandspunkt), relativ zu dem Rückwärtsdrehmoment (Gewichtskraft mal Abstand des Schwerpunkts horizontal vom Aufstandspunkt d. Vorderrads):
Bei der Hohen ist der Schwerpunkt höher (=größerer Hebel für Vorwärtsmoment) und sie taucht weiter ein (was im Übrigen den Schwerpunkt wieder absenkt). Diese andere Schwerpunktlage ist das einzige, was zu einem Überschlag führen könnte. Das Vorhandensein des ABS ändert das NICHT! Regelt es nicht, ist alles wie immer bei einer S/R. Fängt es an zu Regeln (vorne) wirkt es dem Überschlag entgegen. Es werden nur Raddrehzahlen verglichen. Damit das vorne also regelt, müsste die gemessene Raddrehzahl vorne kleiner als hinten sein. Hat jemand eigentlich schon mal das Vorderrad-ABS ans Regeln gekriegt?? Und: Es gibt beim ABS keinen Überschlagssensor.

Jetzt kommen wieder alle mit ihrem Reibwertsprung: Kla, steil bergab, Bremse voll zu, ABS Regelt wie irr. Jetzt spontan von fast keiner Verzögerung auf maximalen Grip: Es verzögert vorne brutal (in den Druckaufbauphasen des ABS) und der Eimer versucht einen Frontflip zu starten. Dasselbe passiert auch bei der "N". Vorraussetzung dabei ist in beiden Fällen natürlich, dass der Überschlag schneller passiert als das ABS regeln kann, was wohl so etwa 8x pro Sekunde passieren dürfte.

Und was passiert im Vergleich ohne ABS: Richtig, Du liegst vorher schon auf der Fresse, weil Du ohne Grip schon voll gezogen hast und ereichst die Stelle mit dem Reibwertsprung gar nicht. Achso, Du ziehst nicht voll, weil es ja glatt ist. Dann passiert mit und ohne ABS genau gar nix, weil: ist ja nicht aktiv, also normales Bremsen.

Der einzige Unterschied ist, dass das ABS bei einer N das Überschlagen bis zu einem etwas größeren Neigungswinkel der Straße bergab verhindert. Das ist aber ohnehin die falsche Frage. Eine R zu fahren ist zulässig, hat ja ABE. Die überschlägt sich aber sowieso gerne. Gibt es irgendeine Situation (Normalfahrer, Straßenbetrieb. Geländefreaks werden hier nicht berücksichtigt), die durch das ABS, wenn es denn in einer R eingebaut ist, gefährlicher wird?? Und nur das würde gegen ein ABS in einer R sprechen.

Im Gelände sind dagegen einige Situationen denkbar, wo das Regeln des ABS echt Sch.... ist. Das gilt dann aber unabhängig von N, R, S, S+, N-,...

Wenn ein Denkfehler in den Ausführungen steckt, bitte ich um Hinweis.

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BeitragVerfasst am : Do, 6. Jun 2013, 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="Zweitmotorrad @ Do, 6. Jun 2013, 19:06"]
... Gibt es irgendeine Situation (Normalfahrer, Straßenbetrieb. Geländefreaks werden hier nicht berücksichtigt), die durch das ABS, wenn es denn in einer R eingebaut ist, gefährlicher wird?? Und nur das würde gegen ein ABS in einer R sprechen.
...
quote]

Ja sicher!
Mein Lieblingsbespiel ist die feuchte, gewellte Tiefgaragenabfahrt.
Etwas zu freudig angefahren rutschts vielleicht ohne ABS bisserl, mit ABS gehts mit ordentlich Adrenalin ab in die nächste Parklücke... Wink
Serpentinen mit Bitumenstreifen. Ohne ABS auf der Bremse überfahren merkt man die kurzen Rutscher gar nicht. Wenn aber das ABS dann mal zum regeln anfängt ist der Bremsweg mal locker 1-3m länger, was einem am Kurvenscheitel auch in Hitzewallungen bringen kann blink

Wers haben will solls auch, aber warum müssen alle?

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BeitragVerfasst am : Do, 6. Jun 2013, 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ob ABS Zwang oder nicht war ja nicht die Frage. Und das von Dir beschriebene Problem ist ein generelles ABS Problem unabhängig von N oder R. Mir ging es nur um die Behauptung, die hier immer wieder auftaucht: Warum in der R kein ABS erlaubt ist. Und da gibt es keinen Grund für, s. o.
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