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Aus zwei Zylndern mach einen.
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PanolinOffline
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BeitragVerfasst am : Sa, 31. Jul 2010, 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

Für die Stunden, wo ich selber an der Käthe schraube, geht aber kein Geld aus dem Geldbeutel.^^
Zeit hab ich ja.
Halt mal ein paar Stunden am Abend etwas schrauben, statt am PC zu hocken. Very Happy

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PanolinOffline
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BeitragVerfasst am : Sa, 18. Sep 2010, 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
ïch will mich wieder mal zum problem der gerissenen Steuerkette melden.

Nach einigem Ärger mit meinem Mech wegen der Preise für die Teile, hab ich vorweg mal rund 10Tage verloren und wusste die preise der Teile immer noch nicht.
Liste zurückverlangt und zum nächsten Mech. Da gings zackig und die Teile wurden bestellt.

Die zeit verging viel zu schnell und es kamen immer wieder mal neue probleme zu tage, welche mit rumreisen und warten verbunden waren.

Dennoch wurde der Motor endlich fertig und letzte Woche hab ich ihn dann endlich einbauen können.

Er lief an. Zwar nicht schön aber er drehte. Plötzlich tratt ein komisches geräüsch auf, welches mein freude über denn leufenden Motor, blitzartig dämpfte und mir wurde fast schlecht. mein erster gedanke war, die Steuerkette. Bzw. der Spanner von ihr sei gebrochen.

Ich stellte sie gerade und das geräusch war weg. Ich stellt sie auf denn Seitenständer und das geräusch kam wieder. Seitenständer hoch und Käthe so in schräglage gebracht, kam das geräusch wieder. Jetzt Kupplung ziehen, Gang einlegen und das geräusch war weg.

Nach diversen versuchen, war mir klar das im Getriebe etwas nicht stimmt. Hab ich etwas vergessen? Etwas falsch eingebaut?
Nun gut das schlimmste der Gefühle, der Motor muss wieder raus und komplet zerlegt werden.

Ich gabs auf und wollte übers Wochenende die Käthe mal vergessen. beim Aufräumen kam mir irgendwie ein kleine Hülse in die Finger welche ich nie gesehen habe, sie aber auf die Seite legte.

Vorgestern hab ich denn Mortor wieder ausgebaut und zerlegt. Plötzlich kam mir die Hülse in denn Sinn und meine Vermutung das dies eine Hülse der Schaltgabe sein müsse, hatte sich bestättigt. Das teil ist mir irgendwie rausgefallen ohne das ich es bemerkt habe und somit war für mich eigentlich alles i.O.
Motor zusammengebaut und eingebaut, wurde er heute Morgen wieder gestartet und läuft.

Allerdings patscht er in unregelmässigen Abständen zum einlass des Vorderen Zylinders raus.
Ich machte mal vorsichtig eine "Probefahrt" ums Quartier und stellte fest, das wenn ich gas gebe, sie zuerst in ein Leistungsloch fällt und dann erst stotternd Auf Touren kommt.
Nun Meine Frage: Könnte das am falschen Einbau der Nockenwelle (Markierung um ein Zahn versetzt) liegen oder spricht das eher denn Vergasser an?

Der Motor muss nicht mehr ausgebaut werden. Das getriebe macht keine ungewöhndlichen geräusche mehr.

Panolin

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BeitragVerfasst am : Sa, 18. Sep 2010, 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

welcher Zylinder war denn damals vom Schaden betroffen?

Ich würde den Vergaser ausschliessen und auf ein shlecht schliessendes Einlassventil tippen.
Das kann durchaus an verstellten Steuerzeiten, Ventilspiel oder aber an einem Kolbenkontakt des Ventils liegen. Bei einer vorher gerissenen Steuerkette durchaus möglich. Oder wenn du bereits neue Ventile benötigt hast, an schlecht oder nicht eingeschliffenen Ventilen liegen.
Miss doch mal die Kompression auf beiden Zylindern wenn möglich.

Grüße
Silliwilly
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BeitragVerfasst am : So, 19. Sep 2010, 8:42    Titel: Antworten mit Zitat

es war der vordere Zylinder.
Die Ventile hatte es gekrümt und daher musste ich neue haben, welche ich von einem Spezialisten welcher nur das mqacht und git eingerichtet ist, montieren, einschleifen und kontrolieren lassen. Alles i.O. Ventile somit ausgeschlossen.

Ich demontierte gestern nochmals denn vergasser und öffnete die Ventildeckel um die nockenwellenmarkierung zu kontrolieren.
Ich ging das ganze mit drehen, OT, 75grad etc. nochmals langsam und wircklich genau nach buch durch.
Angefangen beim hinteren Zylinder so wie beschrieben. Da stimmten die Marlierungen der nockenwelle.
Dannach genau nach buch, weiter drehen und dann noch die 75grad und siehe da die nockenwellen des Vorderen, Zylinders, drückten beide auf die ventiltassen. Dies sollten sie allerdings nicht.
Ich demontierte sie nochmals und stellte sie so ein das die Markierungen stimmten.
Zudsammengebaut und siehe da, Käthe läuft um welten besser.
Das loch beim angassen und das in die Drehzahlen stottern , ist weg. Mich dünkts die hat beinahe mehr Pfupff als vorher.

Wenn sie jetzt im Leerlauf vor sich hintuckert, scheints mir sie laufe unregelmässig, was man auch an drehzahlmesser ansieht. Sie ist nicht konstant bei 1'400U/min, sondern schwankt zwischen 1200 und 1800.
Dies könnte nun wohl am vergasser liegen.

Ventilspiel stimmt auf jeden fall.

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silliwillyOffline
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BeitragVerfasst am : So, 19. Sep 2010, 21:38    Titel: Antworten mit Zitat

Drehzahlschwankungen können auch durch Falschluft entstehen.
Sind alle Unterdruckschläuche in Ordnung und am richtigen Platz?

Natürlich ist die Vergasereinstellung auch zu kontrollieren.
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AtzimuthOffline
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BeitragVerfasst am : Mo, 20. Sep 2010, 12:18    Titel: Antworten mit Zitat

Könnte Falschluft sein.
Schau mal die Schläuche unter den Vergasern an.
Am besten rechte Tankhälfte ab, dann siehst die ganz gut.
Wenn da nix zu finden ist, den rechten Luftfilterdeckel ab und schauen das die Vergaser richtig sitzen. Notfalls während dem laufen lassen mit Starthilfe besprühen, dann merkst gleich wo er zieht.
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AtzimuthOffline
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BeitragVerfasst am : So, 26. Sep 2010, 20:13    Titel: Antworten mit Zitat

Was war es nun? Schon weiter geforscht?
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PanolinOffline
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BeitragVerfasst am : So, 26. Sep 2010, 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

werde morgen hier weitermachen.
Wollte ja nicht einen fremden Thread vollschreiben, sondern nur das mit der Kompression wissen.
Und wie es halt so ist, ein wort gibt das andere.

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PanolinOffline
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BeitragVerfasst am : So, 3. Okt 2010, 13:09    Titel: Antworten mit Zitat

So, jetzt mal wieder ein zwischenbericht der Verzweiflung. Sad

In einenm anderen Thread, wo es um die Kolbenringe ging, fragte ich nach der Kompression welche man haben sollte.
Ich habe vorgängig die Zylinder gemessen und habe folgendes resultat erhalten:

Zylinder hinten 14.5Bar
Zylinder vorne 13Bar

Die Differenz von 1.5 Bar liess mir keine Ruhe, da ich neue Kolbenringe, neue Dichtungen, vorne neue Ventlie habe und ich die Ventile beider Zylinderköpfe machen liess.

Also schraubte ich nochmals die Ventildeckel ab um die Nockenwellenmarkierung zu kontrolieren und mir schien das die einlassnockenwelle, des vorderen Zylinders um einen Zahn zu spät war.
Hab sie demontiert und wieder montiert.

Ich bin mir jetzt unterdessen wircklich sehr sicher das die Stimmen müssen. Habs einige male kontrioliert und es hat immer gepasst.

Hinterer Zylinder auf OT stellen, Motorblockierschraudbe rein. und die beide nockenwellen mit denn markierungen (warum sind da zwei Kreuze drauf??) bünding mit dem Zlynderkopf und festziehen.
Blockierschraube rausnehmen, Motor im gegenuhrzeiger 1 Umdrehung drehen, dann noch weitere 75grad und man kann die Blockierschraube wieder einschrauben. Der vordere Zylinder ist nun auf OT.
Die Vorderen nockenwellen montieren und nun eben auf die Punkte (auch zwei pro Zahnrad???) achten.
Und keine angst die nocken schauen beim montieren wie im Werkstatthandbuch beschriebene in die richtige richtungen.

Wenn irgendjemand weiss das die nockenwellen nicht so montiert werden, dann soll er mich von seiner variante überzeugen!!

Dabnach hab ich wieder eine Kompressionsmessung gamacht und habe folgende werte bekommen:

Zylinder hinten 13Bar
Zylinder vorne 13.5bar.

demzufolge nahm ich an, das der eine Zahn die 1.5 Bar differenz ausmachten.

Nun sie läuft, allerdings nachwievor nicht sauber.
Vergaser sind mit hilfe einer ölwagge synchronisiert. Aber das Standgas von 1'400U/min ist sehr unregelmässig.

Zwischendurch dreht sie mir hoch bis 2'200 U/min und zwei- drei sekunden fällt die auf 1'200 zusammen. Sie Pendelt sich danach wieder bei 1'400 ein und plötzlich wieder hoch auf 2'000. So ist es doch sehr schwierig zu synchronisieren.

Beim vorderen Zylinder patscht sie auch mal raus und wenn ich in denn vergasser nach unten sehe, sehe ich wenn sie mal patscht auch die Flammen der verbrennung.

Vergasser hab ich zwelegt und gereinigt, Ventil sind kontroliert und stimmen meines erachtens. Allerding sind die beiden einlassventile des Vorderen Zylinders, der der patscht, auf dem Mindestspiel von 0.125mm.
Das bei kaltem Motor so wie beschrieben.
Was sind eure Erfahrungen??
Besser das maximalspiel oder das minimalspiel.
Könnte mir vorstellen, das maximal besser wäre, da es die ventilzeiten doch einwenig vesetzten kann.

Panolin

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BeitragVerfasst am : Mo, 4. Okt 2010, 8:24    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,
Maximalspiel is besser,da Erfahrungsgemäß nach einer Ventilinstandsetzung sich das Ventilspiel durch setzen sich noch etwas verringert.Nach ca.1000 km sollte das Spiel auf jedenfall nochmal nachkontrolliert werden.
Etwas zu großes Spiel is nicht so tragisch,zu kleines Spiel zieht irgendwann Ventilschäden nach sich(Durchgebrannt/abgerissen).
Das Zurückschlagen in den Ansaugtrackt deutet stark auf nicht korrekte Zündungseinstellung bzw. Steuerzeiten hin.(Gemisch zündet zu früh oder Einlassventill ist noch nicht geschlossen.

Gruß
Martini

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BeitragVerfasst am : Sa, 16. Okt 2010, 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
wieder mal eine Bericht zu meiner, bald Dauerbaustelle. wacko

Heute bin ich sie mal Probegefahren und muss sagen, doch, doch, das Teil läuft bedeutend besser als vorher. Hat dampf von unten raus bis ganz oben. Das es mir im driten Gang, beim Gas aufreissen das Vorderrad beinahe hebt, hatte ich bis jetzt noch nie erlebt.

Wie kams dazu?

Nachdem ich Kompresion gemessen habe und zum wiederholten male ventilsteuerung kontroliert habe, patschte sie immer, voallem bis sie Betriebstemperatur hatte zum ansaugtrichter des verderen Zylinders raus.

Das Ventilspiel war bei denn einlass ddes vorderen auf dem minimum und ich konnte mir dies als Grund vorstellen.
Also Ventilspiel erhöhen aufs maximum und bei denn neuen leicht darüber.

Sie lief sofort runder, knallte aber immer noch zum Vergaser raus.

Nachdem ich desöfteren gelesen habe, das es falschluft sein kann, ich aber nicht wircklich etwas fand, entschloss ich mich das Ganze EPC, oder ECP zeugs, sowie SLS, lahm zu legen. habe bei allen schläuchen, welche irgendiwe in denn Zylinder und Vergasser gingen mit isolierband verklebt.
Somit ist Falschluft, bis auf die verbindungsmanschette; Vergaser-Zylinder, ausgeschlossen.

Vergaser wurde wieder, mit hilfe ölwaage synchonisiert und die beiden kleinen Schläuche verklebt.

Wie geasgt laufen tut sie und wie. Aber erst wenn Sie warm ist.

Was ist jetzt mein problem?

Wenn sie kalt ist, will sie kaum anspringen und wenn ich denn Choke ziehe, nützt dies auch nichts. Ich muss das Gas aufdrehen und startknopf drücken.
Wenn ich sie dann mit Gasgriff so auf 2500 Touren halte und leicht am choke ziehe, vereckt sie mir. Auch wenn sie warm ist, und ich nur wenig ziehe, aus.

Was mir noch ein dorn im Auge ist, es wurde wiederholt gesagt das ich falschluft mit hilfe von starthilfespray finden kann.
Meine stirbt mit starthilfespray ab. blink
Wenn sie im standgas vor sich hertuckert und ich nur ganz wenig in denn Ansaugtrichter spraye, stirbt der motor ab!
Ich dachte eigentlich das der motor damit höher drahen soll.

Bin weiterhin froh um jeden Tipp und hoffe, das ich bald keine mehr brauche in diesem Thread.

Panolin

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BeitragVerfasst am : Sa, 16. Okt 2010, 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

Du sollst eben nicht in die Ansaugtrichter sprühen sondern ganz sachte an Stellen die Falschluft einlassen könnten. Wenn du direkt reinsprühst verschiebst du die Gemischzusammensetzung bis zur zündunfähigkeit.
Sind die Vergaserdüsen i.O. Question
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BeitragVerfasst am : Sa, 16. Okt 2010, 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

Stealth @ Sa, 16. Okt 2010, 20:03 hat folgendes geschrieben:
Du sollst eben nicht in die Ansaugtrichter sprühen sondern ganz sachte an Stellen die Falschluft einlassen könnten. Wenn du direkt reinsprühst verschiebst du die Gemischzusammensetzung bis zur zündunfähigkeit.
Sind die Vergaserdüsen i.O. Question


Denke mal das di i.O. sind, da sie läuft wie sau, wenn sie mal betriebstemp hat.
Ich vermute eher das sie immer noch irgendwoher falschluft kriegt.
Wenn ich Starthilfespray in die Luftfilterbox, unter denn vorderen Vergaser sprühe, stirbt sie mir auch ab.

Wenn das wircklich das Gemisch so verfälschen kann, dann muss da noch eine undichte stelle sein, wo sie dann eben starthilfespray reinzieht und verreckt.

Das Starthilfespray aber so eine wirckung hat, konnte ich mir nicht vorstellen, da es ja eher dienen sollte, schwerstartende Motoren zu unterstützen.

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BeitragVerfasst am : Sa, 16. Okt 2010, 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

Das Spray gelangt zu leicht in den Brennraum, auch durch den Lufi.
Du müßtest ohne Lufideckel auf jeden Vergaser ein passendes Rohr von ca.50cm Länge stellen, dann das Spray mit Schlauchdüse wie beim WD40 ganz fein am Vergaser dosieren.

Kalte Motoren starten meist nicht weil sie kein zündfähiges Gemisch aufbauen können da sich der angesaugte Kraftstoff an den kalten Ansaugkanälen und Zylinderwänden niederschlägt. Damit steht er zur Gemischbildung nicht mehr bereit und das Gemisch wird deutlich zu mager.
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BeitragVerfasst am : Sa, 16. Okt 2010, 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Gemisch zu mager?
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